Drei Fragen vorab

Von den Antworten hängt ab, wie belastbar jedes Angebot ist, das Sie erhalten.

  • Wofür dient der Zwilling vorrangig: Vertrieb, Investorenkommunikation, Entwurfsentscheidungen oder Betrieb?
  • Wer bedient ihn: Vertriebsmitarbeitende, Käufer direkt oder ein Fachteam?
  • Wo läuft er: Bildschirm im Vertriebsbüro, Laptop, Browser oder Messestand?

Was den Zeitplan wirklich bestimmt

Die häufigste Frage ist die nach der Dauer — bestimmt wird sie jedoch nicht durch die Produktionsgeschwindigkeit.

Entscheidend ist die Klarheit der Entscheidungen. Sind Fassadenmaterialien offen, werden Grundrisse überarbeitet oder ändert sich die Einheitenliste, wird neu produziert.

Der wirksamste Beschleuniger ist deshalb, Entwurfs- und Materialentscheidungen einzufrieren und die Einheitenliste final zu stellen, bevor die Produktion beginnt.

Schritte zur Beauftragung

Diese sechs Schritte beschreiben den Weg eines typischen Projektzwillings bis zur Inbetriebnahme.

  1. 01Discovery und Zielsetzung

    Projekttyp, Größe, Standort, Einheitenanzahl, Zielgruppe und kommerzielles Ziel werden festgelegt. Der vorrangige Einsatzzweck des Zwillings wird hier bestimmt.

  2. 02Erhebung der Projektdaten

    Architekturpläne (DWG, RVT, IFC), Lageplan, Fassaden- und Materialentscheidungen sowie die Einheitenliste werden zusammengeführt. Fehlende Daten werden benannt und Verantwortlichkeiten festgelegt.

  3. 03Umfang und Bildqualität

    Es wird festgelegt, welche Bereiche modelliert werden, welche Bildqualität gilt, welche Interaktionen vorgesehen sind und über welche Plattform ausgeliefert wird. Der Umfang wird schriftlich fixiert.

  4. 043D-Produktion

    Das Modell wird in die Echtzeit-Engine überführt; Material, Beleuchtung, Umgebung und Interaktionen entstehen. Bei Zwischenständen erfolgt die visuelle Freigabe.

  5. 05Integration

    Einheitendaten, Preise und Zustände werden angebunden. Mit MPANDO Sales OS kommen Bestand, Angebote und Zahlungspläne in dasselbe Ökosystem.

  6. 06Schulung und Inbetriebnahme

    Das Vertriebsteam wird eingearbeitet, das Präsentationsszenario gemeinsam entworfen und das System live geschaltet. Verantwortung und Takt für Aktualisierungen werden festgelegt.